Im Sommer 2011 hatte ich ein sogenanntes Minisabbatical, also eine arbeitsfreie Auszeit von drei Monaten.
Während dieser Zeit bin ich auf dem Appalachiantrail gewandert, der sich über 3000 Meilen parallel zur Ostküste Nordamerikas schlängelt. Viele haben mich gefragt, ob ich darüber berichten kann.
Die Appalachian sind als Gebirgszug vergleichbar mit unserem Mittelgebirge, also nicht sehr hoch, nur sehr, sehr lang. Anders als bei uns, herrschen im Sommer Temperaturen zwischen 25 Grad und 30 Grad im Wald, erst ab 1000 m kühlt es auf 20 Grad ab und zum Nachmittag muss mit heftigen Gewittern gerechnet werden.
Feucht und heiß, so lieben es Insekten und darum ist es wohl kein Wunder, dass Nachtfalter oder "Tausendfüßler" so groß werden, dass sie mir eine Gänsehaut bereiteten.
Andererseits habe ich nie zuvor einen nächtlichen Wald, erleuchtet von tausenden Glühwürmchen, erlebt.
Am 22. Februar um 15:00 Uhr lade ich zu einem Reisebericht herzlich ins Gemeindehaus ein.
Christine Nagel-Bienengräber
überarbeitet: Feb 2012